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Donnerstag, 3. September 2009

 

 

 

Zwei, die aufeinander zu segeln. Ein Traumbild.

 

 

 

Samstag, 4. September 2009

 

 

 

Regenbogen

Nachdem ich durch die Unterführung gebogen war stand unverhofft ein wunderschöner großer Regenbogen leuchtend am Himmel. Genau dort, wo ich hinwollte. Meine Müdigkeit verflog und ich klingelte an der Türe der Ferienwohnung, um meinen Gäste abzuholen.
Ich wußte nicht recht wohin ich sie ausführen sollte und war sehr unsicher. In der Wirtschaft, welche ich gedacht hatte, war es ziemlich laut und meine Gäste wollten es lieber etwas ruhiger, damit wir uns angenehm unterhalten konnten. Es wurde immer später und später. Dann verfuhr ich mich auch noch - etwas, was mir eigentlich ganz selten passiert - und ich wußte überhaupt nicht mehr wo wir uns gerade befanden. In meinem Kopf war ein großes, leeres Loch. Schließlich ist mir doch noch der Weg zu dem anderen Lokal eingefallen. Wir waren über eine Stunde unterwegs für eine Strecke die normalerweise nur etwa zwanzig Minuten dauert.
Wir haben dann alle drei dasselbe bestellt, nämlich Semmelknödel mit Pfifferlingen.
Es wurde noch ein schöner Abend.

 

 

 

Sonntag, 5. September 2009

 

 

 

Zusammen mit dem Besuch aus der Schweiz besuchten wir einen besonderen Ort im Wald, die Mariengrotte. Es war ihr Wunsch. Wir trafen uns in der Rathausschenke in der Stadt. Nach dem Spaziergang aßen wir ein köstliches Dessert, da es keinen Kuchen mehr gab, und tranken Tee. Das war in Pettstadt.
Am alten Haus ein Stern und in dem Stern ein Kelch.

 

 

 

Montag, 6. September 2009

 

 

 

 

 

Dienstag, 7. September 2009

 

 

 

Perlenschnüre

 

 

 

Mittwoch, 9. September 2009

Ich träumte von einer Frau auf einer blühenden Wiese, vor einem Baum.
Wind wehte. War sie selbst der Baum? Sie trug ein besonderes Kleid, das sie einhüllte. Der Baum war sie. (Für M.)

 

 

 

Sie sagte: “Du hättest nach dem Abendessen noch länger bleiben sollen. Einen Moment länger sitzen bleiben sollen... Denn die Schwalben haben sich gesammelt. Sie flogen hoch am Himmel. Saßen sogar auf Bäumen und auf den umliegenden Hausdächern, was ganz ungewöhnlich für Schwalben ist... ”

 

 

 

Donnerstag, 10. September 2009

 

 

 

Der Stern und das Kindlein, das an dieser Stelle inmitten vierzehn weiteren Kindern erschienen ist.

 

 

 

Sonntag, 13. September 2009

 

 

 

“Stell dir vor”, sagte mein Gesprächspartner am Telefon, “ich habe das Buch zufällig wieder genau auf der Seite mit der Geschichte aufgeschlagen, die ich dir neulich vorgelesen habe!”
“Bestimmt war es vom vorherigen Aufschlagen aufgeweitet”, erwiderte ich.
“Nein, gar nicht”, sagte mein Gesprächspartner jetzt. Und dann etwas enttäuscht und leise fortfahrend: “Ich mag Wunder.”
Pause
“Ich eigentlich auch.”

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Ich träumte von einem großen schmiedeeisernen Tor auf einem unendlich hohen Berggipfel. Von einem Himmelstor. Es war geschlossen. Dahinter war nichts, schien nichts zu sein. Weißes Nichts, ganz undurchdringlich. “Ewighochoben”.


Wie geht es weiter?

 

 

 

Der Wald, den ich liebe

 

 

Montag, 14. September 2009

 

 

 

Die Hand liegt beiläufig auf einer Seite des aufgeschlagenen Buches auf dem Tisch.
Berührt die Zeilen. Sacht.
Fast zärtlich tut sie das im Licht der Kerze.
Regentropfen fallen im stetigen Rhythmus auf die kreisrunden Wasserflächen der beiden jetzt bis zu ihrem Rand vollen Gießkannen, die gleich vor der Fenstertüre auf der Terrasse stehen. Zwischen der Korkenzieherweide im Topf und den Königskerzen, die einfach so von selbst auf der Kiesumrandung aufgegangen sind.
Die eine grün, die andere blau. Der Himmel ist weiß.
Es riecht nach Rauch, der nicht aufsteigen mag, sich vielmehr an die regennassen Sonnenblumen, an die Fette Henne, das Schilf und an die Astern mit den vielen kleinen Blättern schmiegt. An die Winden. Die Malve mit den schwarzen Samen.
Um den Stamm des Feigenbaumes klebt der Klee wie Lockenhaar.
Die dunkelgrünen Blätter der Lupinen funkeln in der Dämmerung - kunstvoll übereinandergeschichtete Schirme.

Pfützen haben sich gebildet.

Es regnet immer noch.

Ich esse.
Ich lese:

“Dies”, sagte Meister Hora, “ist eine Sternstunden-Uhr. Sie zeigt zuverlässig die seltenen Sternstunden an und jetzt eben hat eine solche angefangen.”
(Auf S. 162 des Buches Momo von Michael Ende.)

 

 

 

 

Samstag, 19. September 2009

 

 

 

Viola da Braccio: Über Fenster...

 

 

 

Heute ist das Licht wieder ganz anders.
Schon gestern duftete der Morgen nach Frühling. Es ist unglaublich. Obwohl es doch Herbstsommer ist.
Der Morgen funkelt. Atmet.
Langsam und tief. Die Augen baden in seinem noch unschuldigen Licht.
Aus der Weide klingt der seltsam flirrende Ruf des Zaunkönigs.

 

 

 

Donnerstag, 17. September 2009

 

 

 

Wenig später nachdem ich erst in einem Brief geschrieben habe, daß in diesem Jahr einige der Schwalben noch nicht fortgeflogen sind, fanden wir eine junge Schwalbe flugunfähig auf dem Bauch im Hof liegen. Ich wollte gerade zur Post fahren und hätte sie beinahe noch übersehen, hätte sich nicht mein Vater extra neben sie gestellt um mich auf sie aufmerksam zu machen.
Wir haben uns dann um sie gekümmert. Doch sie starb am Abend.
Es ist immer wieder erschütternd, wie Tiere sterben, wie sie leiden. Was das für ein Kampf ist.
Besonders auch die mir lieben Vögel. Die Schwalben.
Dieser Schritt, vom Leben - wohin?

 

 

 

Am Bach. Wieder ist ein Vogelhaus heruntergefallen. Von der Birke. Als ich es öffnete sah ich, daß Wilde Bienen ihr Nest hinein gebaut hatten. Es war kreisrund und bestand aus unzähligen sechseckigen Wabenräumen.

 

 

 

Samstag, 19. September 2009

 

 

 

Himmelsleiter

 

 

 

Sonntag, 20. September 2009

 

 

 

Kleingehörnter schlitzohriger Wengertsrüssler (Skulptur von dem Künstler Ruthard Fella)

Ich war auf Schloß Oberschwappach und habe die Kunstausstellung angesehen. Das Foto zeigt eine lustige “Trophäe” von Ruthard Fella. Sie hing im Raum 3 über einer Sitzgruppe neben dem Ofen.
Ich guckte und fotografierte Fenster.
Abends haben wir bei meiner Schwester Pizza gegessen.
Als ich im Auto saß um loszufahren sind gerade drei Mädchen im Spiel am Hof vorbeigegangen. Zwei von ihnen hatten eine weiße Schnur um ihren Bauch geschlungen, deren Ende das dritte Mädchen, das dahinter lief, in der Hand hielt. Ein kleiner Hund im Hof fesselte auf einmal ihr Interesse und wenig später saßen sie bei ihm.

 

 

 

Er fragte, ob dieses Haus keinen Gürtel hat; nicht eine goldene Rose.

 

 

 

Montag, 21. September 2009

 

 

 

Ich las auf einem Kalenderblatt, daß die Malve Vergebung symbolisiert.

 

 

 

Samstag, 26. September 2009

 

 

 

Die Rose schaut über den Zaun

Sie sprach davon, das Feuer nicht verlöschen zu lassen...
Wir haben “Die Geschichte von Amor und Psyche” abgeschlossen. Hausaufgabe war gewesen das Märchen “Tausendundeine Nacht” bis zur 9. Nacht zu lesen, aber ich hatte es total vergessen. Befaßte mich nur mit dem Bild Die Anatomie des Dr. Tulp von Rembrandt von Rijn.

 

 

 

Die Rose und die Möwe

 

 

 

Sonntag, 27. September 2009

 

 

 

Besuch bei Christiane im Atelier - Tag der offen Türe

 

 

 

Montag, 28. September

 

 

 

Rotmilan

Als ich abends in die Stadt gefahren bin sah ich über der Ortseinfahrt des Nachbardorfes einige ungewöhnlich große Vögel kreisen. Ich hielt. Stieg aus und sah nach oben. Es waren fünf Greifvögel, die sich anschickten weiterzuziehen. Einer von ihnen blieb noch eine Weile zurück, um über mir seine Kreise zu drehen. Fast, als wüßte er, daß ich ihn betrachten wollte und auch noch etwas Zeit bräuchte ihn zu fotografieren. Dann flog er den anderen nach. Sie zogen unglaublich majestätisch über das weite, herbstlich daliegende Tal, über den Wald, nach Südwesten, in den glühenden Sonnenuntergang.
Ich wußte nicht, daß solch große Vögel auch in kleinen Gruppen unterwegs sein können. Ich schlug nach, es waren Rotmilane.
Erst am Samstag Vormittag haben wir den Rotmilan hoch über den Bergsee, ganz nahe des Fensters, kreisen gesehen. Sie sagte noch: Schaut, der Vogel! Und: Es ist ein Rotmilan.

 

 

 

Dienstag, 27. September 2009

 

 

 

Ich träumte, daß die Wiese, welche den kleinen Pavillon am Seeufer umgibt, in Wahrheit ein Seerosenteich ist. Seerose an Seerose. Blühend.
Da war eine wunderschöne, kegelförmige Muschel aus Porzellan. Sie schillerte perlmuttfarben. Auf ihr lag eine weiße Rosenblüte.

 

 

 

Mittwoch, 30. September 2009

 

 

 

Ich träumte von zwei dicken, schwarzgefiederten Truthähnen in einem Abstand rechts und links von mir. Dann von einem schwarzen Hahn inmitten eines weiten und gepflügten Ackers. Sein Gefieder hatte einen grünlichen Schimmer.

 

 

 

Ein Freund hat sich beschwert, daß ich nicht einmal ein paar Worte mit ihm gewechselt habe, als ich dort war. Nicht einmal richtig Grüß Gott gesagt...
Ich habe das Auto aufgeladen und bin gleich losgefahren...

 

 

 

Abends war ich mit Doris im Kino. Wir haben den Film Vision über Hildegard von Bingen angesehen.
Besonders berührt hat mich die Darstellung der Beziehung Hildegards zu der jungen Nonne Richardis von Stade, ihrem Liebling, ihrer “Tochter”.
Mit dieser Beziehung habe ich mich nämlich schon einmal sehr beschäftigt, nachdem ich mit Andreas zu ihrem ehemaligen Kloster am Rhein gefahren bin. Der Besuch war ein beeindruckendes Erlebnis, der auch in Traumbildern nachhallte.
Hildegard versuchte mit allen Mitteln den Fortgang von Richardis aus dem Kloster zu verhindern, nachdem diese als Äbtissin in das Kloster Bassum berufen worden ist.
“(...) Danach neigte sie sich im Hinblick auf ihr angesehenes Geschlecht einer höheren Stellung zu. Sie wollte die Mutter eines vornehmen Klosters genannt werden. Dies erstrebte sie nicht im Sinne Gottes, sondern im Sinne weltlicher Ehrsucht.”, schrieb Hildegard selbst zu einem späteren Zeitpunkt darüber.
So warf sie auch der Mutter von Richardis vor, daß Familienehrgeiz bei der Ämtervergabe eine Rolle gespielt hätte. “(...) Wenn du also die Mutter dieser Tochter bist, hüte dich, der Untergang ihrer Seele zu sein, (...)”, schrieb sie an die Mutter.
(Beide Zitate aus dem Buch Visionen - Leben, Werk und Musik der Hildegard von Bingen von Thomas Schäfer.)

Es geht dabei auf eine Weise um die tiefere Berufung. Um den eigentlichen Seelenwunsch eines Menschen, der oft nicht wirklich wahrgenommen werden kann. Nicht einmal von ihm, dem Menschen, selbst.
Nicht einmal von einem selbst.
Wie der eigene innere Stern, dem man folgt. Seinem Licht.
Was ist in mir angelegt, was ist mein Herzenswunsch?
Und was in Dir?

Richardis starb nur wenig später nachdem sie das Kloster von Hildegard verlassen hatte. Ihr Bruder, Erzbischof Hartwig, schrieb Hildegard daraufhin einen bewegenden Brief, in dem geschrieben stand, daß sich Richards bei der letzten Beichte unter Tränen aus ganzem Herzen zu ihr zurückgesehnt hat.

Doris hat mir ein Überraschungsgeschenk mitgebracht. Samen vom Ginko-Baum mit einen Vers von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Westöstlichen Diwan. Und Plätzchenförmchen in Form von Ginko-Blättern. Der schöne Vers auf der Karte mit einem gezeichneten Profil von Goethe und einem Haus im Grünen, Goethes Gartenhaus, lautet so:

Ginko Biloba

Ist es Ein lebendig Wesen,
das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwey, die sich erlesen,
daß man sie als Eines kennt?

 

 

 

Sonntag, 4. Oktober 2009

 

 

 

Ich glaube, ich träume immer noch vom Flug der Gänse. Als wäre ich selbst eine und flöge am Himmel.

 

 

 

Der Besuch hat Blumen mitgebracht

Wir waren spazieren. Sind in den Wald zur Anna-Kapelle gegangen. Ein Vogelschwarm. Wind. Weite, abgeerntete Felder. Wolkenhimmel. Der Gesang eines Vogels im Wald. Pilze. Am Wegrand ein alter Obstbaum mit wilden Birnen. Doris und Roland drückten sie mir in die Hände. Erst dachte ich, daß sie bestimmt nicht so gut und hart und holzig sind. Daheim merkte ich aber, nachdem ich die erste probiert habe: sie schmeckten gut.

Die Weide und der Himmel

 

 

 

Unruhig geschlafen. Alpträume.

 

 

 

Montag, 5. Oktober 2009

 

 

 

Der Meditationskurs ist seit drei Wochen zu Ende. Dafür besuche ich jetzt einen Kurs über die Energiezentren im Körper bei der selben Lehrerin. Das Thema des heutigen Abends war das 3. Zentrum, also das Solar-Plexus-Chakra. Wir machten Übungen, auch Partnerübungen, bei denen wir uns lange in die Augen sahen. Es war ziemlich intensiv. Ich habe gemerkt, durch meine Partnerin und auch durch einen Hinweis der Lehrerin, daß ich fehlende Kraft und innere Ruhe z. B. durch einen stechenden Blick auszugleichen versuche. Also auf diese Weise manipuliere oder mich auch irgendwie zu schützen versuche.
Es war ein hektischer Abend. Gleich nach der Arbeit habe ich noch eine Nachspeise, ein Tiramisu, zubereitet, da ich nach dem Kurs zum Clubtreffen gehen wollte, denn es war Ämterübergabe. Allerdings wurde es doch etwas später als normalerweise und so fuhr ich zwar noch am Haus vorbei, in dem das Treffen stattfand, hielt kurz - es regnete in Strömen -, war aber unfähig auszusteigen und fuhr dann schließlich ganz nach Hause.
Ich war ungewöhnlich müde und erschöpft, fiel ins Bett.

 

 

 

Dienstag, 6. Oktober 2009

 

 

 

Ein Traumbild: Sie zeigte mir ein goldenes Dreieck über einem Tannenbaum, der in einem Blumentopf wuchs.

Mensch auf der Erde

 

 

 

Mittwoch, 7. Oktober 2009

 

 

 

Donnerstag, 8. Oktober 2009

 

 

 

Ingrid sandte mir heute Fotos von fliegenden Pelikanen, die sie am Meer geschossen hat. Von glücklichen Pelikanen. Aus San Francisco - Kalifornien. Ich mag Pelikane sehr. Sie sind voller Humor. Ich habe Ingrid durch Andreas kennengelernt.

 

 

 

Samstag, 10. Oktober 2009

 

 

 

Die kleine Rose, die ich im Frühjahr geschenkt bekommen habe, ist gewachsen und hat den ganzen Sommer über reich geblüht. Unzählige Knospen sprossen empor und öffneten sich. Verblühten. Und neue kamen nach. Ich hatte sie in einen größeren Tontopf umgepflanzt, nachdem der kleine, goldene Übertopf zerbrochen war. Sie ist auch an sich viel größer geworden, als sie am Anfang war.

 

 

 

Fenster

 

 

 

Ich träumte von einem kleinen, schwarzen Vogel am Fenster, hinter dem weißen Vorhang. Er war gerade auf dem Sprung durch das Fenster fortzufliegen. So wirkte es auf mich.
Und von einem großen Schmetterling, einem übergroßen Pfauenauge, auf der langen, purpurfarbenen Blüte von Schmetterlingsflieder, welche über eine Treppenstufe gebreitet war. Dann wurde aber die Sicht auf das Bild unscharf an der linken Seite von den Zweigen und grünen Blättern eines Baumes oder Busches verdeckt, der im Vordergrund stand.
Wie bei einer Fotografie, deren Vordergrund teilweise unscharf ist.

 

 

 

Sonntag, 11. Oktober 2009

 

 

Rosa Strahl

 

 

 

Früh um zehn klingelte das Telefon und sie war überraschend am Apparat. Sie sang: Guten Morgen!
Ich bin so froh sie kennengelernt zu haben. Das Kennenlernen war auch ganz außergewöhnlich.

 

 

 

Meine Dame:
Ich bin Else,
sagt die kleine Elfe.

 

 

 

Ich träumte auch, daß eine Suppenschüssel aus Porzellan von zwei Händen von einer Art schwarzen Quader, einem schwarzen Pflock, heruntergenommen und mir gereicht wurde.
Es ist so, daß ich vor eineinhalb Jahren während des Malkurses in der Türkei in einer Nacht einen heftigen Alptraum gehabt habe, in dem ebenfalls eine Suppenschüssel vorgekommen war. Ich hatte geträumt, daß jemandem, während sie auf meinem Dachboden die Suppe serviert hat, die große Suppenschüssel aus den Händen geglitten ist und diese dann zu Bruch ging. Es hatte irgendwie mit mir zu tun, daß sie ihr entglitten war. Sie hatte eine Depression, dunkle Ringe um den Augen. Und sah mich, während ihr die Schüssel wie in Zeitlupe aus den Händen rutschte, ernst und traurig an. Es war sehr schlimm.
Die neue Suppenschüssel nun hat eine besondere längliche Form und auch ungewöhnliche Griffe rechts und links.

 

 

Während ich mir das Frühstück bereitet und das Kalenderblatt vom Vortag abgerissen habe las ich für den heutigen Tag:
Der gestrige Tag, alle Tage von früher sind
vorbei, begraben in der Zeit. An ihnen kannst
du nichts mehr ändern! Hat es Scherben
gegeben? Schlepp sie nicht mit dir herum!
Denn sie verletzen dich Tag für Tag, und zum
Schluß kannst du nicht mehr leben. Es gibt
Scherben, die wirst du los, wenn du sie Gott in
die Hände legst. Es gibt Scherben, die kannst
du heilen, wenn du ehrlich vergibst. Und es
gibt Scherben, die du mit aller Liebe nicht
heilen kannst. Die mußt du liegen lassen!

von Phil Bosmans

 

 

 

Sonntag, 18. Oktober 2009

 

 

 

An einem besonderen Ort: Der Baum hat neu getrieben und hängt jetzt voller Früchte. Im Wald: eine Lichtgestalt.

 

 

 

Mittwoch, 21. Oktober 2009

 

 

 

 

 

 

Freitag, 23. Oktober 2009

 

 

 

Das Blumenempfinden...

 

 

 

Samstag, 24. Oktober 2009

 

 

 

Kostbarer Morgen

 

 

 

Ein hellblaues Hausboot lag im Hafen. Es hieß “Die Herzbaracke”. Ein schwimmendes Theater. Ein Varieté. Ein Beutel mit heißen Maroni. Die Sonne glitzernd auf den Wellen des Sees. “Gott segne Sie”, sagte der Mann mit der dicken Zigarre auf der Bank daneben beim Abschied unerwartet.

 

 

 

Ein Platz zum Ausruhn...

 

 

 

Montag, 26. Oktober 2009

 

Ein Bild während der Meditaiton am Abend. Das Thema heute war das Stirnchakra. Ich fragte mich später, was das Untere war. Es war hellbräunlich. Ein Finger? Ein Balken?

 

 

 

Donnerstag, 29. Oktober 2009

 

 

 

 

 

 

Samstag, 31. Oktober 2009

 

 

 

Blatt am seidenen Faden.
Spaziergang im Kastanien- und im Birkenwald, den Berg hinauf

Oben saß ich lang auf einem Stein unter einem Baum. In dem Birkenwald oben auf dem Berg wird jeder gesund, egal welche Krankheit er hat, sagte Beate die Zimmerwirtin später.
Überall Kastanien in ihrem stacheligen Schalenkleid. Plätscherndes Wasser. Die Dörfer im Tal in Nebel gehüllt. Die Kirchturmuhr schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Kleine Vögel.
Ich war ganz alleine.

Vier Schönheiten im Brunnen vor der Kirche

 

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